Viele gute Fragen.
Immer die richtige Antwort.

Auch wenn bei uns Ihr Behandlungskonzept so individuell ist wie Ihre Zähne, so gibt es doch viele allgemeingültige Fragen zum Thema.
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen aus unserer dreißigjährigen Erfahrung in der Kieferorthopädie:

Häufig gestellte Fragen


Wann sollte eine kieferorthopädische Behandlung beginnen?

Eine erste kieferorthopädische Kontrolle sollte zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr durchgeführt werden. In frühen Jahren lassen sich große Abweichungen von der Norm (wie beispielsweise Anomalien durch Daumenlutschen) bereits erkennen und besonders schonend behandeln. Eine »normale Behandlung« kann beginnen, wenn die Eckzähne durchbrechen. Bei Mädchen ist dies etwa zwischen acht und zehn Jahren der Fall – bei Jungen etwas später mit rund zehn bis zwölf Jahren. Der Kieferorthopäde kann - z.B. durch individuell angefertigte Zahnspangen - die Kiefer- und Zahnstellungen gezielt steuern, da das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen ist.

Bis zu welchem Alter ist eine kieferorthopädische Behandlung möglich?

Es gibt praktisch keine Altersbegrenzung für eine kieferorthopädischen Behandlung. Auch im fortgeschrittenen Alter lassen sich Fehlstellungen meist problemlos korrigieren. Näheres siehe Erwachsenenbehandlung.

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Die Dauer einer kieferorthopädischen Behandlung hängt von vielen individuellen Faktoren ab: Unter anderem von der Schwere der Zahn- oder Kieferfehlstellungen und auch von der aktiven Mitarbeit des Patienten. Die meisten Behandlungen erstrecken sich über ein bis vier Jahre. Nach der aktiven Behandlungsphase erfolgt eine Phase der Stabilisierung: Die Patienten tragen noch eine Zeitlang herausnehmbare Zahnspangen oder feste Geräte, die verhindern, dass die Zähne wieder in ihre ursprüngliche Position zurückwandern.

Wer übernimmt die Behandlungskosten?

Bei der Behandlung von Kindern übernehmen die gesetzlichen Kassen die Kosten für reguläre Leistungen, sofern die  Kiefer- oder Zahnfehlstellung einen bestimmten Schweregrad aufweist.
Bei Erwachsenen übernehmen die gesetzlichen Kassen die Behandlungskosten nur in besonderen Fällen. Vor Beginn der kieferorthopädischen Behandlung erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan der alle Maßnahmen und Kosten enthält.
Siehe auch: Kosten.

Welche Zahnspange ist die richtige für mich oder mein Kind?

Nach einer eingehenden Untersuchung werden wir gemeinsam mit Ihnen entscheiden, welche Art der Korrektur für Sie oder Ihr Kind geeignet ist. Dies ist abhängig von Art und Ausmaß der Zahnfehlstellung, vom Alter und anderen individuellen Faktoren, etwa dem Wunsch nach einer unauffälligen Korrektur. Generell lassen sich einfachere Zahnfehlstellungen mit herausnehmbaren Zahnspangen korrigieren. Bei komplizierten Fällen ist meist ein festsitzendes Gerät erforderlich.  ?Mehr Infos erhalten Sie unter Zahnspangen.

Was muss ich bei der Zahnpflege beachten?

Besonders festsitzende Zahnspangen erfordern spezielle Zahnputztechniken. Unsere Prophylaxehelferinnen beraten und geben Tipps für die häusliche Zahnpflege. Wir empfehlen während der Behandlung unbedingt die Prophylaxe.

Tut die Zahnspange weh?

Nach dem Einsetzen der Zahnspange ist zunächst ein Druckgefühl vorhanden, das bei jedem Patienten unterschiedlich stark ist. Dies verschwindet jedoch in der Regel bereits nach ein paar Tagen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit haben sich die meisten Patienten an ihre Zahnspange gewöhnt und können wieder problemlos essen und sprechen.

Beschädigt eine feste Zahnspange die Zähne?

Nicht, wenn die Zähne gut gepflegt werden. Bei mangelnder Zahnpflege können sich an den Brackets Zahnbeläge mit Bakterien ansammeln, wodurch es zur Entstehung von weißen Flecken und Karies kommen kann. Unsere Prophylaxehelferinnen erklären, worauf es bei der Zahnpflege ankommt. Empfehlenswert ist ein Prophylaxe-Programm, das wir in unserer Praxis als außervertragliche Leistung anbieten.

Wieso ein Lingualretainer?

Herkömmliche Retainer sind herausnehmbare Geräte. Diese können den Behandlungserfolg jedoch nur sichern, wenn sie lange genug getragen werden. Dies ist erfahrungsgemäß häufig nicht der Fall. Bei einem festsitzenden Modell wie dem Lingualretainer besteht dieses Risiko nicht: Er wirkt dauernd auf die Zähne ein und kann problemlos über Jahre getragen werden. Um die Zähne zu stabilisieren, sollte der Lingualretainer bis ins Erwachsenenalter belassen werden.